Über uns
Wir Beratenden haben psychische Erschütterungen erlebt. Unsere Arbeit basiert auf diesem Erfahrungswissen und unseren persönlichen Genesungswegen.
Andrea Uebelhardt
Ich komme ursprünglich aus dem Kaufmännischen Bereich und dem Verkauf. Mir ist die Peer Arbeit sehr wichtig und ich finde es bereichernd, dass ich bei diesem Projekt dabei sein kann. So haben wir die Chance, die Peerarbeit einem grösseren Publikum bekannt zu machen.
Ich hoffe, dass der Kanton St. Gallen das Projekt nach Abschluss als fester Bestandteil im Gesundheitswesen des Kantons verankert.
Mit diesem Projekt können wir Menschen einen Rahmen und einen Raum bieten, welche nur erschwert Zugang zu Gesprächen haben, sei es aus Scham oder aufgrund fehlender Unterstützung.
Ich bin gerne als Pionierin unterwegs und schätze die Projektarbeit. Deswegen freue ich mich, Teil der Projektgruppe zu sein, um mein Erfahrungswissen und meine beruflichen Ressourcen einbringen zu können. Da ich schon seit 2017 als Peer Tätig bin und schon in verschiedenen Institutionen Peer Arbeit aufgebaut habe, kommt mir das sehr zu gute. Ich freue mich auf das Projekt und hoffe das es nach der Pilot Phase zu einem Festen Bestandteil des Kanton St. Gallen wird. Das würde mich sehr freuen.

Podcast mit Andrea: «Ich bin angestellt, um über meine Krankheit zu reden.»
Melina Wälle
Die partizipative Zusammenarbeit in diesem Projekt hörte sich für mich sehr spannend an und motivierte mich, einen Teil dieses grossartigen Angebots sein zu können.
Ich habe für mich erkannt, dass ich gerne außerhalb und institutionell unabhängig als Peer arbeiten möchte und das Gesundheitssystem im Bereich der „psychische Gesundheit“ präventiv unterstützen möchte.
Die Arbeit an diesem Projekt ist sehr vielseitig und ich kann diverse Ressourcen aus meinem vorgängig beruflichen Werdegang auffrischen und nutzen.

Ex-In zertifizierte Peer PMS seit 2018, Fachfrau Gesundheit EFZ & zertifizierte Med. Praxisgehilfin
Heike Kranz
Warum mache ich das? Besonders gut an diesem Projekt gefällt mir, dass es für jede Person so unkompliziert ist, die Hilfe von Erfahrenen in Anspruch nehmen zu können. Ganz egal ob nach einem Klinikaufenthalt, frisch nach dem Erhalt einer Diagnose, in einer Krise oder was auch immer einem auf der Seele lastet, die Menschen können von ebenfalls psychisch Erkrankten bzw. Genesenen Mut, Hoffnung und Zuversicht erhalten.
Die Menschen wissen, dass sie bei uns ernst genommen werden und wir können sie auf ihrem Genesungsweg begleiten. Wir sprechen auf Augenhöhe und haben wenig Berührungsängste da die soziale Distanz geringer ist. Betroffene fühlen sich zugehörig und erleben, dass sie nicht allein mit ihren Problemen sind.
Spontane Kontakte sind bei diesem Projekt möglich. Wir können gemeinsam an der Prävention von Krisen, Rückfällen und anderen Themen arbeiten. Wir sprechen über Vorurteile, decken diese auf und verändern Glaubenssätze und Muster. Wir können uns gemeinsam mit den Menschen und ihren Themen auseinandersetzen, statt sie zu verdrängen

Martina Aeberhard

Felix Buchli

Eva Tola


Projektleitung, Supervisoren und mehr
Wer ist noch dabei?

Projektmitarbeiter, Projektsupervisor
Controlling Finanzen

Vertretung Auftraggeber Verein EX-IN Schweiz Stv. Projektleitung, Meldeanlaufstelle, Sozialarbeiterin BSc HSLU SA bei Pro Infirmis
Ich freue mich darüber, dass der Kanton St. Gallen neue Wege beschreitet und im Rahmen dieses Pilotprojektes die Idee der Peerberatung auch im Bereich der mentalen Gesundheit fördert. Es benötigt viel Engagement und Herzblut aller Beteiligten und immer wieder eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit den eigenen Ressourcen und der eigenen mentalen Gesundheit. Die psychische Gesundheit betrifft uns alle, ganz egal in welchen Bereichen und mit welchem Hintergrund wir unterwegs sind. Für mich ist die Peerberatung ein ergänzendes und sehr wertvolles Angebot und sollte Hand in Hand mit Fachberatungen laufen. Als Sozialarbeiterin bei Pro Infirmis darf ich jeweils einen spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsalltag erleben und bin dankbar über all die Begegnungen mit Menschen und ihren Lebensgeschichten. Diese Lebensgeschichten sind unter anderem die Grundlage von Erfahrungen, welche nach gewonnener Einsicht in ein Erfahrungswissen münden. Deswegen sollte auch eine Fachberatung den Personen gegenüber wertschätzend stattfinden. Kontakt: linda.maurer@ex-in-schweiz.ch

Supervisor, Psychologe lic. phil., Notfallpsychologe und Dozent.
Seit mehr als 25 Jahren begleite ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen als Psychologe und Therapeut, vorallem aber als Mensch. Ich baue mein Handeln und unsere Zusammenarbeit auf gegenseitigem Verständnis, Respekt und ihren Bedürfnissen auf. In meiner Arbeit als Supervisor stehen das Verständnis und die Begegnung auf Augenhöhe im Zentrum. EX-IN stellt für mich eine notwendige Erweiterung des bestehenden Angebotes an Hilfestellungen im Bereich der mentalen Gesundheit dar und es ist mir eine Freude, einen Teil dazu beitragen zu dürfen mit meiner Erfahrung. Weitere Infos und Kontakt: psycoach.ch
Software-Partner

